AnimeJapan 2020 wegen Coronavirus abgesagt

Die Organisatoren der Veranstaltung AnimeJapan 2020 gaben heute bekannt, dass sie beschlossen haben, die Veranstaltung abzusagen, da es Bedenken hinsichtlich der Ausbreitung des COVID-19-Coronavirus gibt. Die japanische Regierung hat kürzlich, wegen des Virus, vorgeschlagen Großveranstaltungen abzusagen. Die Veranstaltung, die vom 21. März bis 24 März 2020 im Tokyo Big Sight stattfinden sollte, bietet Rückerstattungen für Eintrittskarten ab dem 6. März.


„Angesichts des jüngsten Ausbruchs des neuartigen Coronavirus (COVID-19) und des Aufrufs der japanischen Regierung, Großveranstaltungen abzusagen, aber vor allem an die Gesundheit und Sicherheit unserer Besucher und aller Beteiligten des Events zudenken, haben wir beschlossen, AnimeJapan 2020 und Family Anime Festa 2020 abzusagen."


Bereits zahlreiche Veranstaltungen wurden in Japan vorsorglich abgesagt oder verschoben. Das Ghibli-Museum teilte letzte Woche mit, dass das Museum vom 25. Februar bis 17. März 2020 geschlossen bleibe und somit die Empfehlung der japanischen Regierung folge. Sony Interactive Entertainment, Bushiroad, Square Enix und weitere Unternehmen haben Angekündigt, erstmal nicht an Veranstaltungen teilzunehmen. Auch hat das Virus Auswirkungen auf Anime-Produktionen. Die japanischen Studios produzieren ein Teil in China, so dass es bereits zu Verzögerungen in den Ausstrahlungsterminen gab. Z.B.: Wurde die siebte Episode »A Certain Scientific Railgun T« um eine Woche verschoben, da ein Teil der Produktion in China stattfindet.


Die ersten gemeldeten Fälle der COVD-19-Krankheit traten im Dezember in Wuhan, China, auf und breiteten sich dann, durch Inkubation in menschlichen Wirten, in vielen Teilen der Welt in unterschiedlichen Raten und Intensitäten aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 30. Januar einen Weltgesundheitsnotstand ausgerufen. Bis Mittwoch berichtete die WHO, dass es weltweit 81.109 infizierte Personen gibt, davon 78.191 in China und 164 offizielle Fälle in Japan.


Quelle: AnimeJapan, WHO

Kommentare