»Akira«: Warner Bros. streicht Adaption aus dem Veröffentlichungsplan

Deadline berichtete am Mittwoch, dass Warner Bros. die Live-Action-Adaption von »Akira« aus dem Veröffentlichungsplan gestrichen hat.


Warner Bros. erwarb die Verfilmungsrechte bereits 2008. Seit dem, hat Warner Bros. mehrmals versucht eine Live-Action-Adaption zu machen. Bei dem Versuch von 2012 wurde gemeldet, dass Jaume Collet-Serra den Film inszenieren soll. Für die Hauptrollen waren damals Garret Hedlund, Kisten Stewart, Ken Watanabe und Helena Bonham Carter vorgesehen. Doch auch dies wurde verworfen. 2014 meldete Collet-Serra, dass er weiterhin an der Live-Action-Adaption arbeite. Mit Marco J. Ramirez (Serie »Daredevil«) hat Warner Bros. 2015 ein neuer Autor für die Adaption gefunden gehabt. Im selben Jahr gab es Gespräche zwischen Warner und dem Regisseur George Miller (»Mad Max: Furry Road«), Miller lehnte jedoch aus Zeitmangel ab.


Neuer Wind brachte dann, im September 2017, die Meldung, dass Warner Bros. in Verhandlungen mit Taika Waititi sei. Dieser wurde dann im April 2019 als Regisseur bestätigt. Bereits im Mai gab Warner ein erstes Startdatum bekannt, welcher für den 21. Mai 2021 angelegt war. Im Juli wurde bekannt, dass Warner die Adaption auf unbestimmte Zeit verschoben hat. Grund sei hier Terminüberschneidungen im Terminplan von Waititi. Kurz zuvor wurde von Disney angekündigt, dass er die Regie an den neuen »Thor«-Film übernehmen soll. Laut Variety seien allerdings Bedenken beim Skript und Meinungsverschiedenheiten gegeben haben.


Die Live-Action-Film Akira adaptiert den gleichnamigen Manga »Akira«. Die Manga-Reihe wurde von Katsuhiro Otomo verfasst und erhielt 1988 einen Anime-Film. Hierzulande ist der Film bei Universum Anime auf DVD und Blu-ray erhältlich. Auf der Anime Expo 2019 wurde bekannt, dass die Manga-Reihe komplett in einer neuer Anime-Adaption umgesetzt werden soll. Die neue Anime-Umsetzung übernimmt das Studio Sunrise.


Quelle: ANN, Robots and Dragons, Deadline

Kommentare 1

  • Die Nachricht der Anime Umsetzung finde ich gut! Was die Verfilmung angeht da wird ja wieder Salz in alte Wunden gestreut...