Tear Studio leitet Insolvenz-Verfahren ein.

Das Kreditforschungsunternehmen Tokyo Shoko Research (TSR) berichtete am Montag, dass Next-Batter's Circle, der offizielle Firmenname für das Anime-Studio Tear Studio, ein gerichtliches Insolvenzverfahren eingeleitet hat und plant, innerhalb dieses Monats einen förmlichen Insolvenzantrag zu stellen. Laut TSR hat das Studio in Tokios Suginami Ward am 13. Dezember seinen Betrieb eingestellt. Das Studio hat Schulden in Höhe von ca. 43 Millionen Yen (ca. 353.000 €), darunter ca. 8 Millionen Yen (ca. 65.700 €) gegenüber ca. 50 Trickfilmzeichnern.


Auf der Seite zum Anime »Fragtime« wurde letzte Woche bekannt gegeben, dass das Komitee das Studio nicht kontaktieren konnte. Tear Studio hatte das Projekt animiert. Das Komitee hatte um eine Stellungnahme seitens Tear Studio gebeten, nachdem sich zuvor Berichte über das Internet verbreitet hatte. Weiterhin hieß es, dass das Komitee weiterhin versuche einen Vertreter des Studios zu kontaktieren.


Der Twitter-Account von Tear Studio ist seit Montag nicht mehr erreichbar, und die offizielle Website des Studios ist am selben Tag kurz ausgefallen.


Tear Studio wurde am 13. März 2013 gegründet und firmiert unter dem offiziellen Firmennamen Next-Batter´s Circle. Zuletzt arbeitete das Studio am Anime »Fragtime«, der seine Premiere am 22. November hatte. Auch arbeitete das Studio am Anime »Why the Hell are You Here, Teacher!?«, der hierzulande bei Anime on Demand zu Abruf steht.


Quelle: Tokyo Shoko Research

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